Die Mühle muss abgebaut werden (HAZ/Wedemark, 3. August 2017, Ursula Kallenbach)

Die seit Jahren verfallende Mühle in Abbensen muss zurückgebaut werden. Das hat nun die Gemeinde
Wedemark offiziell angeordnet. Damit wird die seit etwa drei Jahren intensiv geführte Diskussion um
den Erhalt der vermutlich 200 Jahre alten, denkmalgeschützten Windmühle vorerst abgeschlossen.
Die Verfügung wurde der Gemeindeverwaltung zufolge notwendig, weil die Windmühle in ihrem derzeitigen
Zustand eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt. Für wertvolle, zu erhaltende Einzelteile besteht
nach dem Rückbau gleichwohl die Chance, dass sie beim Wiederaufbau einer anderen Mühle Verwendung finden.
Bereits 2011 hatte die Untere Denkmalschutzbehörde in der Gemeindeverwaltung dem Abbau der Windmühle auf Antrag der damaligen Eigentümerin zugestimmt. Schon zu dieser Zeit war die Mühle in
einem beklagenswert schlechten Zustand, so dass ein Erhalt des Baudenkmals wirtschaftlich nicht mehr zumutbar war. Die Mühle wurde seinerzeit jedoch nicht abgebaut. Seit 2014 verfiel das Bauwerk zusehends
und stellte eine immer größere Gefahr dar, weil die tragenden Konstruktionen des zentnerschweren Mühlenkopfes und des Mahlwerks durch ständigen Eintrag von Wasser morsch geworden waren.

Die Gemeinde erarbeitete seinerzeit gemeinsam mit dem örtlichen Mühlensachverständigen Rüdiger Hagen einen Notfallplan zur vorübergehenden Sicherung der Mühle. Zum Jahreswechsel 2014/2015 wurden provisorisch Stützen eingezogen, die der Mühle noch einmal Standsicherheit gewährten. Allen Beteiligten war klar, betont die Kommune, dass diese Maßnahme nur vorübergehender Natur sein konnte. Auch die 2015 eingezogenen Stützen können die Standsicherheit der Mühle heute nicht mehr garantieren, so dass sich die Untere Bauaufsichtsbehörde wie die Untere Denkmalschutzbehörde jetzt in der Pflicht sehen, den Rückbau
der Mühle noch vor dem kommenden Winter unter Beachtung denkmalrechtlicher
Bedingungen anzuordnen.
Bei einem Rückbau der Windmühle müssen wertvolle und noch wieder verwendbare Teile der historischen Konstruktion beziehungsweise der Windmühlentechnik fachgerecht geborgen und für eine Wiederverwendung witterungsgeschützt gelagert werden. Dadurch bestehe weiterhin eine große Chance,
den Aufbau einer
anderen Windmühle mit wichtigen Bauteilen der Abbensener Windmühle zu realisieren, hebt die Gemeinde hervor. Sie sichere ihre Unterstützung hierbei zu. Anders als in der Nachbargemeinde Burgwedel bei der Windmühle in Wettmar war es in der Wedemark trotz einer Initiative nicht gelungen, einen Mühlenförderverein ins Leben zu rufen, der den baulichen Erhalt hätte bewirken und finanzieren können.
 


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